HANSEATISCHE RECHTSANWALTSKAMMER HAMBURG
Ausgabe 2/2026 vom 18. März 2026

IV. Juristenausbildung

Die Kammer organisiert weiterhin die Referendar-Arbeitsgemeinschaft „Einführung in den Anwaltsberuf“, die auch 2025 ausschließlich als Online-Video-Veranstaltung durchgeführt wurde, weil die Referendarinnen und Referendare und die AG-Leiterinnen und AG-Leiter dieses Format nach wie vor mehrheitlich bevorzugen. Deshalb soll auch im Jahr 2026 die Referendar-Arbeitsgemeinschaft „Einführung in den Anwaltsberuf“ weiterhin als Online-Video-Veranstaltung durchgeführt werden.

Darüber hinaus arbeitet die Kammer nach wie vor mit dem Fachbereich Rechtswissenschaften an der Universität Hamburg zusammen. Die sog. „Brown-Bag-Lectures“, in denen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte sowie Syndikusrechtsanwältinnen und Syndikusrechtsanwälte den Studierenden den Anwaltsberuf vorstellen, fanden im Jahr 2025 insgesamt dreimal statt. Die Themen waren sehr abwechslungsreich. So stellte Herr Rechtsanwalt Patrick Braasch von der Kanzlei REIUS Rechtsanwälte Partnerschaft mbB am 15.4.2025 seine Tätigkeit im Bereich Immobilientransaktionen vor. Am 3.7.2025 berichtete Frau Rechtsanwältin Carolin Püschel LL.B. aus ihrem Arbeitsalltag als Rechtsanwältin für Wirtschafts- und Steuerstrafrecht sowie Compliance und am 16.10.2025 stelle Herr Rechtsanwalt Dr. Andreas Seegers von der Kanzlei KSP seine Tätigkeit unter der Überschrift „Der Rechtsanwalt in der freien Wirtschaft – ganz ohne Stundensätze“ vor. An der Veranstaltung haben jeweils ca. 45 Studierende des Fachbereichs teilgenommen. Die Kammer steht mit der Universität Hamburg weiterhin in engem Kontakt, um die „Brown-Bag-Lectures“ auch im Jahr 2026 in Präsenz jeweils zu Beginn und Ende eines Semesters ausrichten zu können. So fand bereits am 22.1.2026 die erste „Brown-Bag-Lectures“ im Jahr 2026 statt. Hier berichtete Herr Rechtsanwalt Sina Aaron Moslehi aus seinem Alltag als Strafverteidiger.

Darüber hinaus unterstützt der Kammervorstand weiterhin Lehrveranstaltungen, die die Studierenden auf den Beruf der Rechtsanwältin bzw. des Rechtsanwalts vorbereiten, insbesondere im Hinblick auf die rhetorischen Fähigkeiten (z.B. in Form von sog. „Moot Courts“), namentlich das Team bei der Teilnahme am „Jessup Moot Court“. Gefördert wurde bspw. ein Seminar für Studierende zum Thema „Rhetorikcoaching für Juristen: Wie überzeuge ich die Schiedsrichter mit meiner Sprache und meinem Auftreten“, um den angehenden Juristinnen und Juristen neben den Inhalten wichtige Kompetenzen für den Anwaltsberuf zu vermitteln.